Simon Blöchlinger  Diktat mit Patientennummer erstellen

22. September 2009, geschrieben von Simon Blöchlinger

Im professionellen Diktierumfeld werden wir insbesondere von Ärzten und Medizinern immer wieder gefragt ob es eine Möglichkeit gibt, einem Diktat bereits bei der Erstellung auf dem digitalen Diktiergerät eine Patientennummer zuzuweisen.

Effiziente und schnelle Diktierabläufe sind heute durch die Ressourcenknappheit im Gesundheitswesen wichtiger denn je. Die professionellen digitalen Diktiergeräte von Olympus und Philips sind mit dem Ziel entwickelt worden, diese Arbeitsabläufe zu verkürzen. Durch das Diktieren wird die Produktivität der Ärzte gesteigert, zudem können administrative Kosten eingespart werden.

Im Vergleich zu analogen Diktiergeräten zeichnen sich die digitalen Geräte nicht nur durch die schnelle Verfügbarkeit der Diktate sowie die erhöhte Tonqualität aus, sondern sie bieten attraktive Zusatzfunktionen, um den Arbeitsablauf weiter zu optimieren. Gerade im medizinischen Umfeld ist die eindeutige Zuordnung eines medizinischen Befundes zum entsprechenden Patienten von höchster Priorität. Bis anhin diktierten die Ärzte daher vor dem eigentlichen Diktattext ausführlich Patientennummer, Name, Geschlecht, Alter und weitere Angaben zum Patienten, um dem Sekretariat anschliessend die Zuordnung des Diktates zu ermöglichen. Die professionellen Diktiergeräte DPM 9600 von Philips und DS-5000 von Olympus bieten verschiedene Möglichkeiten, diesen zusätzlichen Diktieraufwand einzusparen.

Durch die Verwendung eines Barcode-Scanners (SC-1 für DS-5000 und LFH 9294 für DPM 9600) können diese Informationen jetzt automatisch von der Patientenakte eingelesen werden. Das spart sowohl dem Arzt als auch dem Sekretariat Zeit und minimiert gleichzeitig das Risiko einer Falschzuordnung.

Eine weitere Möglichkeit zur Eingabe der Patientennummer bietet das DPM 9600 von Philips. Dank „Voice Control“ kann das Diktiergerät per Sprachbefehl gesteuert werden. Dazu wird vor jedem Diktat die Patientennummer oder Art des Dokuments in das Gerät gesprochen. Doch anstatt diese „nur“ aufzuzeichnen, erkennt das Gerät deren Inhalt. Nach der Übertragung sind demographische Angaben wie Patientenname, Alter, Geschlecht oder auch Befundart bereits im Dokument enthalten.

Beim Olympus DS-5000 wurde die Eingabe der Patientennummer ebenfalls sehr elegant gelöst. In der hier angefügten Dokumentation haben wir die nötigen Schritte zur Aktivierung dieser Funktion kurz beschrieben.

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